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Die Maklerprovision: wie viel, wann sie fällig wird und wer sie zahlt

Was das Zivilgesetzbuch wirklich sagt, wann der Anspruch entsteht und welche vier Klauseln im Auftrag vor der Unterschrift zu lesen sind.

2 Min. LesezeitVeröffentlicht am 31. Juli 2026Fakten geprüft am 31. Juli 2026

Über die Maklerprovision kursieren mehr Legenden als Fakten. Der maßgebliche Text ist kurz und in einer Minute gelesen.

Was das Zivilgesetzbuch sagt

Artikel 1755 des italienischen Zivilgesetzbuchs bestimmt, dass dem Vermittler von jeder der Parteien eine Provision zusteht, wenn das Geschäft durch seine Vermittlung zustande kommt. Und er fügt hinzu: Höhe und Verteilung auf die Parteien bestimmt, mangels Vereinbarung, Standestarif oder Ortsüblichkeit, das Gericht nach Billigkeit.

Daraus folgen zwei Dinge, die fast alle überraschen.

Erstens: Es zahlen Verkäufer und Käufer. Das ist keine Unhöflichkeit der Agentur, sondern die Struktur des Vermittlungsvertrags. Der Vermittler führt zwei Parteien zusammen und hat gegen beide einen Anspruch, sofern nichts anderes vereinbart ist — und genau durch eine solche abweichende Vereinbarung stellt TriesteImmobiliare den Verkäufer bei Aufträgen bis September 2026 frei.

Zweitens: Der Prozentsatz ist gesetzlich nicht festgelegt. Es gibt weder Mindest- noch Höchstsatz. Marktüblich sind in Italien 2 bis 4 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer je Seite, je nach Stadt, Preisklasse und Leistung.

Wann der Anspruch entsteht

Mit dem Zustandekommen des Geschäfts, nicht mit der Beurkundung. Beim Immobilienkauf kommt das Geschäft zustande, wenn das Kaufangebot angenommen und die Annahme mitgeteilt wird: ab diesem Moment besteht ein Vertrag zwischen den Parteien.

Daran entzünden sich die meisten Streitigkeiten. Stockt die Abwicklung nach der Annahme — die Finanzierung des Käufers scheitert, der Verkäufer überlegt es sich anders —, ist der Anspruch des Maklers im Grundsatz bereits entstanden. In der Praxis knüpfen viele Aufträge die Zahlung an den Vorvertrag oder die Beurkundung: solche Klauseln wirken zu Ihren Gunsten und gehören gelesen.

Auch die Kehrseite gilt: Die Provision steht zu, wenn das Geschäft infolge der Vermittlung zustande kommt. Eine einmalige Besichtigung genügt nicht, wenn die Parteien anschließend völlig eigenständig zueinander gefunden haben — die Rechtsprechung erkennt den Kausalzusammenhang allerdings streng an, auch wenn die Parteien die Schlussphase selbst geführt haben.

Wer sie verlangen darf

Nur, wer zur Vermittlungstätigkeit befugt und ordnungsgemäß eingetragen ist. Wer das nicht ist, hat keinen Anspruch. Eine Prüfung von dreißig Sekunden, die fast niemand vornimmt.

Vier Klauseln, die im Auftrag zu lesen sind

  1. Die Laufzeit. Drei Monate, sechs, ein Jahr: zu wissen, wann sie endet, ist das Minimum.
  2. Die stillschweigende Verlängerung. Sie bindet länger, als man denkt. Wenn es sie gibt, sollten Sie Frist und Form der Kündigung kennen.
  3. Die Exklusivität. An sich nichts Schlechtes — ein exklusiv beauftragter Makler investiert mehr. Sie gehört aber zu einer vernünftigen Laufzeit und konkreten Zusagen.
  4. Wann und wie gezahlt wird. Bei Annahme, beim Vorvertrag oder bei der Beurkundung. Betrag, Mehrwertsteuer, etwaige Zusatzkosten: was nicht schriftlich steht, existiert nicht.

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Dies ist eine informative Übersicht, keine Rechtsberatung: jeder Auftrag liegt anders, und die Rechtsprechung dazu ist umfangreich. Für Ihren Fall schreiben Sie an info@triesteimmobiliare.com oder rufen Sie +39 040 2473628 an.

Quellen
  1. Art. 1755 codice civileDiritto alla provvigione da ciascuna delle parti; misura determinata dal giudice in mancanza di patto, tariffe o usi
  2. AltalexRequisiti di abilitazione del mediatore e diritto alla provvigione
  3. idealista/newsQuando è dovuta la provvigione: conclusione dell'affare e nesso causale
  4. Art. 1758 codice civilePluralità di mediatori e ripartizione della provvigione

Dies ist eine informative Übersicht, keine Rechts- oder Steuerberatung: Vorschriften ändern sich, und jeder Fall liegt anders. Das letzte Wort haben Notar und Steuerberater. Für Ihren Fall schreiben Sie uns: info@triesteimmobiliare.com · +39 040 2473628.

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