Wohnung ersteigern in Triest: Gebot, Restzahlung, Grundbuch
Bei Versteigerungen bieten Sie mindestens 75 % des Ausgangspreises mit 10 % Kaution; in Triest zahlen Sie den Rest in 90 Tagen, dann Beschluss und Grundbuch.
Bei einer Zwangsversteigerung bieten Sie mindestens 75 % des Ausgangspreises und hinterlegen eine Kaution von 10 % Ihres Gebots; gewinnen Sie, geben Ihnen die Verkaufsbekanntmachungen des Gerichts Triest 90 Tage für den Rest, danach folgen der Übertragungsbeschluss und die Eintragung ins Grundbuch. Am 31. Oktober 2026 führte das Portal der öffentlichen Verkäufe 3 Wohnungen mit festgesetztem Verkaufstermin beim Gericht Triest.
Auf einen Blick
- Mindestgebot: 75 % des Ausgangspreises; Kaution (cauzione) von mindestens 10 % des Gebots (Zivilprozessordnung, Art. 571).
- Restzahlung: höchstens 120 Tage laut Gesetz, 90 in den Triester Bekanntmachungen. Wer nicht zahlt, verliert die Kaution.
- Keine Gewährleistung für Mängel (Zivilgesetzbuch, Art. 2922): Lesen Sie das Gutachten.
- Der Übertragungsbeschluss lässt Hypotheken und Pfändungen löschen und ist der Titel für das Grundbuch (Art. 586).
- Steuern: wie beim Kauf von privat, 2 % für die Erstwohnung, auch auf den Katasterwert (Verfassungsgericht, Urteil 6/2014).
Wo Sie Versteigerungen in Triest finden
Jeder gerichtliche Immobilienverkauf erscheint auf dem Portal der öffentlichen Verkäufe des Ministeriums (Portale delle vendite pubbliche, pvp.giustizia.it) und, mit Anordnung und Gutachten, auf zugelassenen Websites, spätestens 45 Tage vor Ablauf der Gebotsfrist (Art. 490). Sie filtern nach Gericht, Kategorie, Preis und Verfügbarkeit (frei oder bewohnt) und laden herunter:
- die Verkaufsbekanntmachung (avviso di vendita): Preise, Mindesterhöhung, Gebotsfrist, Konto für die Kaution, Beauftragter und Verwahrer;
- die Anordnung (ordinanza) des Richters mit den Regeln des Verfahrens;
- das Gutachten (perizia): Zustand der Wohnung, wer dort wohnt, was nicht in Ordnung ist.
In der Regel führt den Verkauf ein beauftragter Fachmann (delegato): Notar, Anwalt oder Steuerberater (Art. 591-bis). Eine Anordnung des Gerichts Triest vom Juli 2026 hält fest, dass Käufer bei einer Versteigerung keine Maklerprovision schulden.
Die Zahlen von heute. Am 31. Oktober 2026 führte das Portal, gefiltert auf das Gericht Triest, 3 Wohnungen mit festgesetztem Termin: Ausgangspreise von 83.200, 90.637 und 131.000 €, Mindestgebote von 62.400, 67.978 und 98.250 €. Alle im ersten Versuch, zum Schätzwert; zwei frei, eine bewohnt. Die Historie des Portals ist lückenhaft (für Triest kein einziger Verkauf aus 2025), deshalb nennen wir keine Durchschnittswerte zu Preissenkungen.
Was Sie im Gutachten lesen sollten
Das Gesetz legt fest, was das Gutachten enthalten muss (Durchführungsbestimmungen zur Zivilprozessordnung, Art. 173-bis). Achten Sie auf:
- bauliche Abweichungen: ob sie sich legalisieren lassen und zu welchen Kosten. Wenn ja, haben Sie ab Zustellung des Beschlusses 120 Tage für den Antrag (Präsidialdekret 380/2001, Art. 46); siehe Kataster- und Baukonformität;
- Belegung: frei, vom Schuldner bewohnt, vermietet oder ohne Rechtstitel besetzt;
- unbezahlte Hausgeldbeiträge der letzten zwei Jahre. Wer nachfolgt, haftet mit dem Voreigentümer für die Beiträge des laufenden und des vorigen Jahres (Durchführungsbestimmungen zum Zivilgesetzbuch, Art. 63), und die Triester Bekanntmachungen lassen sie auf Risiko des Käufers;
- Grundbuchdaten: die Grundbucheinlage (partita tavolare), zu prüfen mit einem Auszug (10 € plus 16 € Stempelsteuer).
Der Schätzwert berücksichtigt das bereits: Der Sachverständige zieht Legalisierung, Belegung, offene Beiträge und fehlende Gewährleistung vom Marktwert ab (Art. 568).
Die Besichtigung mit dem Verwahrer
Sie beantragen sie beim Verwahrer (custode), auch über das Portal mit „Prenota visita“ (Gesetzesdekret 59/2016, Art. 4); ein Schuldner, der dort wohnt, muss sie ermöglichen (Art. 560).
Das Gebot: 75 %, Kaution, Papier oder online
- Wie viel: mindestens 75 % des Ausgangspreises. Unter dem vollen Preis verkauft der Beauftragte nicht, wenn ein Gläubiger die Zuweisung beantragt hat, und kann den Zuschlag verweigern, wenn ein neuer Versuch mehr verspricht (Art. 572).
- Kaution: mindestens 10 % des gebotenen Preises, per Bankscheck oder Überweisung. Die Überweisung muss gutgeschrieben sein, bevor die Bieterrunde beginnt, sonst ist das Gebot nichtig.
- Auf Papier: im verschlossenen Umschlag in der Kanzlei des Beauftragten, mit einer Stempelmarke zu 16 €.
- Online: mit dem Formular des Ministeriums; Sie senden es per zertifizierter E-Mail (PEC) bis 12 Uhr des angegebenen Tages, digital signiert oder von einer „PEC für den Onlineverkauf“.
- Erstwohnung: Erklären Sie sie schon im Gebot, wie es zwei der drei gelesenen Bekanntmachungen verlangen.
Das Gebot ist unwiderruflich, außer es wurde nach 120 Tagen nicht angenommen (Art. 571).
Bieterrunde und Zuschlag
Ein einziges Gebot, das den Ausgangspreis erreicht, gewinnt (Art. 572); bei mehreren Geboten gibt es eine Bieterrunde ab dem höchsten (Art. 573). In den drei gelesenen Bekanntmachungen ist der Verkauf „synchron gemischt“ (sincrona mista): Wer auf Papier geboten hat, erhöht vor dem Beauftragten, wer online geboten hat, über das Portal des Betreibers, mit Mindesterhöhungen von 1.000 bis 2.000 €. Wer verliert, erhält die Kaution zurück.
Restzahlung und Darlehen
Die Restzahlung (Preis minus Kaution) ist innerhalb der Frist der Bekanntmachung fällig: gesetzlich höchstens 120 Tage ab Zuschlag, oder in Raten bis zu 12 Monate, wenn der Richter es erlaubt (Art. 569). In den Triester Bekanntmachungen sind es 90 Tage, in denen Sie auch Steuern, den Anteil des Beauftragten und die Grundbucheintragung zahlen und die Erklärung zur Geldwäschebekämpfung abgeben (Art. 585).
Mit einem Darlehen zahlt die Bank direkt an das Verfahren, gesichert durch eine erstrangige Hypothek, und der Beschluss wird nur zusammen mit dieser Hypothek eingetragen (Art. 585). 90 Tage sind knapp: Bringen Sie das Gutachten vor dem Gebot zur Bank und rechnen Sie mit unserem Ratgeber zum Darlehen. Auf der Website des italienischen Bankenverbands (ABI) haben wir keine Liste von Banken für Versteigerungen gefunden: Fragen Sie Ihre Bank.
Ist unter den Gläubigern eine Bank mit einem Grundkredit (mutuo fondiario), zahlen Sie ihren Anteil am Preis direkt an sie oder übernehmen das Darlehen des Schuldners (Bankengesetz, Art. 41). Zahlen Sie nicht rechtzeitig, verlieren Sie die Kaution und zahlen, wenn der nächste Verkauf weniger bringt, die Differenz (Art. 587).
Übertragungsbeschluss und Grundbuch
Nach der Restzahlung unterschreibt der Richter den vom Beauftragten vorbereiteten Beschluss: Er überträgt die Wohnung, ordnet die Löschung von Pfändungen und Hypotheken sowie die Räumung an und ist der Titel für die Grundbücher und für die Räumung (Art. 586).
In Triest beantragt der Beauftragte statt der anderswo in Italien üblichen Transkription beim Grundbuchamt (Ufficio tavolare) die Einverleibung auf Ihren Namen (intavolazione) und die Löschungen. In den Triester Bekanntmachungen erfolgen die Löschungen „auf Betreiben und Kosten des Verfahrens“; Sie tragen die Barauslagen der Einverleibung, mit 25 € Gebühren je Grundbuchantrag, und der Katasterumschreibung. Bis die Einverleibung kommt, zeigt das Grundbuch (Libro fondiario) noch den Schuldner: Fragen Sie den Beauftragten nach der Antragsnummer (GN) und lesen Sie, wie es funktioniert, in vom Angebot zum Notar.
Bewohnte Wohnung: wann sie frei wird
- Vom Schuldner und seiner Familie: Sie bleiben bis zum Beschluss, der die Räumung anordnet, außer sie behindern Besichtigungen oder vernachlässigen die Wohnung (Art. 560).
- Von anderen ohne entgegenhaltbaren Titel: Die Räumung ist spätestens mit der Verkaufsanordnung anzuordnen.
- Von einem Mieter: Der Vertrag gilt auch für Sie, wenn er ein sicheres Datum vor der Pfändung hat, außer die Miete liegt ein Drittel unter dem angemessenen Preis (Zivilgesetzbuch, Art. 2923).
Die Räumung vollzieht der Verwahrer, ohne Kosten für Sie, außer Sie entbinden ihn davon; einen Termin legt das Gesetz nicht fest.
Steuern und Erstwohnung bei der Versteigerung
Sie zahlen wie beim Kauf von privat: Registersteuer 2 % für die Erstwohnung, sonst 9 %, nie weniger als 1.000 €, dazu 50 € Hypothekar- und 50 € Katastersteuer (Agenzia delle Entrate). Bemessungsgrundlage ist der Zuschlagspreis (Präsidialdekret 131/1986, Art. 44); kaufen Sie aber eine Wohnung als Privatperson, können Sie das Preis-Wert-System (prezzo-valore) verlangen: Katasterertrag (rendita) × 1,05 × 110 für die Erstwohnung (Verfassungsgericht, Urteil 6/2014).
Erstwohnungsvorteil und prezzo-valore müssen beantragt werden, bevor der Beschluss registriert ist, und die Verpflichtung, den Wohnsitz binnen 18 Monaten in die Gemeinde zu verlegen, ist mit beglaubigter Unterschrift abzugeben (Agenzia delle Entrate, Resolution 38/E von 2021). Den Steuerbetrag erfahren Sie nach dem Zuschlag; die Voraussetzungen stehen in unserem Ratgeber zu den Steuern beim Kauf.
Rechenbeispiel: Wohnung mit 120.000 € Ausgangspreis
Beispiel. Freie Wohnung in Triest, Ausgangspreis 120.000 €, Katasterertrag 600 €; Kauf als Erstwohnung. Annahmen: Sie bieten 100.000 €, kein Gläubiger beantragt die Zuweisung, und Sie gewinnen die Bieterrunde mit 106.000 €.
| Posten | Rechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Mindestgebot | 75 % von 120.000 € | 90.000 € |
| Kaution | 10 % von 100.000 € | 10.000 € |
| Restzahlung binnen 90 Tagen | 106.000 − 10.000 | 96.000 € |
| Registersteuer, prezzo-valore | 2 % von 600 × 1,05 × 110 = 69.300 € | 1.386 € |
| Hypothekar- und Katastersteuer | 50 + 50 | 100 € |
| Anteil des Beauftragten | Hälfte von 1.500 €, plus 10 % Gemeinkosten | 825 € |
| Grundbuchantrag | Gebühren | 25 € |
| Summe | 106.000 + 1.386 + 100 + 825 + 25 | 108.336 € |
Der Anteil des Beauftragten ist der Grundbetrag nach Ministerialdekret 227/2015, zuzüglich MwSt.; Maklerprovision: keine. Ohne prezzo-valore läge die Registersteuer bei 2.120 €; als Zweitwohnung, auf den Katasterwert, bei 6.804 €.
Die Schritte und die Fristen
| Schritt | Wer | Frist |
|---|---|---|
| Bekanntmachung, Anordnung und Gutachten online | Beauftragter | spätestens 45 Tage vor Ablauf der Gebotsfrist |
| Gebot und Kaution | Sie | bis 12 Uhr des angegebenen Tages |
| Restzahlung, Steuern, Kosten, Geldwäscheerklärung | Sie | höchstens 120 Tage; 90 in den Triester Bekanntmachungen |
| Übertragungsbeschluss | Richter | nach der Restzahlung; keine gesetzliche Frist |
| Einverleibung und Löschungen | Beauftragter | nach dem Beschluss |
| Antrag auf Legalisierung | Sie | 120 Tage ab Zustellung des Beschlusses |
Was schiefgehen kann
- Kein Gebot: Beim nächsten Versuch kann der Ausgangspreis um bis zu einem Viertel sinken, nach dem vierten erfolglosen Versuch um bis zur Hälfte (Art. 591). Bei voller Senkung werden aus 120.000 € 90.000, und das Mindestgebot liegt bei 67.500.
- Aussetzung: Auf Antrag aller Gläubiger mit Vollstreckungstitel kann der Richter das Verfahren bis zu 24 Monate aussetzen (Art. 624-bis); nach der Restzahlung kann der Richter den Verkauf aussetzen, wenn der Preis „notevolmente inferiore a quello giusto“ ist, also deutlich unter dem angemessenen (Art. 586).
- Zuweisung: Hat ein Gläubiger sie beantragt und endet die Bieterrunde unter dem Ausgangspreis, geht die Wohnung an ihn (Art. 573).
Häufige Fragen
Wie kauft man in Triest eine Wohnung bei einer Versteigerung?
Sie finden das Los auf dem Portal der öffentlichen Verkäufe, lesen Gutachten und Bekanntmachung, besichtigen mit dem Verwahrer und bieten mindestens 75 % des Ausgangspreises mit 10 % Kaution; gewinnen Sie, zahlen Sie den Rest, und der Richter unterschreibt den Beschluss.
Immobilienversteigerungen in Triest: Wo findet man sie?
Auf dem Portal der öffentlichen Verkäufe mit der Auswahl „Tribunale di Trieste“ und auf den in den Bekanntmachungen genannten Websites. Am 31. Oktober 2026 waren es 3 Wohnungen mit Ausgangspreisen von 83.200 bis 131.000 €.
Was bedeutet das Mindestgebot von 75 % bei Versteigerungen in Triest?
Unter 75 % des Ausgangspreises ist ein Gebot unwirksam (Art. 571). Zwischen 75 % und dem Ausgangspreis kann es gewinnen, aber der Beauftragte kann den Verkauf ablehnen, wenn mehr zu erzielen scheint.
Bekommt man in Triest ein Darlehen für eine Zwangsversteigerung?
Ja: Die Bank zahlt an das Verfahren, und ihre Hypothek wird zusammen mit dem Beschluss eingetragen (Art. 585). In den Triester Bekanntmachungen ist der Rest binnen 90 Tagen fällig: Lassen Sie vor dem Gebot bewerten.
Wann wird eine bewohnte Versteigerungswohnung in Triest frei?
Wohnt der Schuldner dort, wird die Räumung mit dem Beschluss angeordnet und vom Verwahrer vollzogen, ohne Kosten für Sie. Ein Mieter mit einem Vertrag mit sicherem Datum vor der Pfändung bleibt bis zum Vertragsende.
Was Sie jetzt tun können
- Laden Sie Bekanntmachung, Anordnung und Gutachten herunter.
- Beantragen Sie den Grundbuchauszug für die in der Bekanntmachung genannte Einlage.
- Buchen Sie die Besichtigung über das Portal.
- Brauchen Sie ein Darlehen, bringen Sie das Gutachten vor dem Gebot zur Bank.
- Fragen Sie den Hausverwalter (amministratore) nach den offenen Beiträgen der letzten zwei Wirtschaftsjahre.
Was dieser Ratgeber nicht sagt
Er behandelt keine Insolvenzverkäufe, Versteigerungen öffentlicher Stellen oder Verkäufe mit MwSt., und er sagt Ihnen nicht, wie viel Sie bieten sollen. Bei Bauabweichungen und Belegung brauchen Sie einen Techniker oder Anwalt, bei Steuern einen Steuerberater. Ab 2027 gehen die Steuerregeln in neue Einheitstexte über.
Sie suchen eine Wohnung in Triest? Versteigerungen betreuen wir nicht. Die Wohnungen, die wir verkaufen, finden Sie unter Immobilien zum Verkauf, mit geschätzten Steuern in jedem Exposé; ist die richtige nicht dabei, nennen Sie uns Budget, akzeptable Arbeiten und Bedingungen: Wir schicken Ihnen eine Liste mit Ideen, auch zu noch nicht veröffentlichten Objekten. Sie verkaufen? Wir lesen die Unterlagen, bevor Ihre Wohnung online geht, Grundbuch inbegriffen: Erzählen Sie uns von Ihrer Wohnung.
Ein Ratgeber zur Information, keine Rechts- oder Steuerberatung: Das letzte Wort haben Beauftragter, Notar, Anwalt und Steuerberater (commercialista). Schreiben Sie uns: info@triesteimmobiliare.com · +39 331 8940822.
Quellen
- Codice di procedura civile, art. 490 — Testo vigente: avviso sul Portale delle vendite pubbliche; per gli immobili avviso, ordinanza e relazione di stima anche su appositi siti internet almeno 45 giorni prima del termine per le offerte; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 560 — Testo dopo il d.lgs. 149/2022: debitore e familiari conservano il possesso fino al decreto di trasferimento (c. 3), salvo il c. 9 (visite ostacolate, cattiva conservazione); debitore deve consentire le visite (c. 6); liberazione dell'immobile non abitato dal debitore o occupato senza titolo opponibile non oltre l'ordinanza di vendita (c. 7); liberazione dell'immobile abitato dal debitore con provvedimento contestuale al decreto (c. 8); attuazione a cura del custode senza spese per l'aggiudicatario salvo esonero, mobili con termine non inferiore a 30 giorni (c. 10); letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 568 — Valore di mercato con gli adeguamenti per assenza di garanzia per vizi, oneri di regolarizzazione urbanistica, stato di possesso, vincoli e spese condominiali insolute; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 569 — Ordinanza di vendita: cauzione, prezzo base, offerta minima, termine non superiore a 120 giorni dall'aggiudicazione per il deposito del prezzo; pagamento rateale entro 12 mesi per giustificati motivi; modalità telematiche (c. 4); letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 570 — Contenuto dell'avviso di vendita: valore, sito della relazione di stima, nome e recapito del custode; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 571 — Chiunque tranne il debitore può offrire; offerta inefficace se inferiore di oltre un quarto al prezzo dell'ordinanza o senza cauzione non inferiore al decimo del prezzo proposto; irrevocabile salvo che dopo 120 giorni non sia stata accolta; busta chiusa; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 572 — Offerta pari o superiore al valore senz'altro accolta; inferiore fino a un quarto: vendita se non c'è seria possibilità di un prezzo superiore e non ci sono istanze di assegnazione; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 573 — Più offerte: gara sull'offerta più alta; con istanze di assegnazione e prezzo sotto il valore dell'ordinanza si procede all'assegnazione; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 585 — Versamento del prezzo; c. 3: finanziamento con versamento diretto alla procedura e ipoteca di primo grado, trascrizione del decreto solo con l'iscrizione dell'ipoteca; c. 4: dichiarazione antiriciclaggio (d.lgs. 231/2007, art. 22) nel termine per il saldo; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 586 — Sospensione se il prezzo è notevolmente inferiore a quello giusto; decreto di trasferimento con cancellazione di pignoramenti e iscrizioni ipotecarie, anche successive; ingiunzione di rilascio; titolo per la trascrizione sui libri fondiari e titolo esecutivo per il rilascio; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 587 — Mancato deposito del prezzo o della dichiarazione: decadenza, perdita della cauzione a titolo di multa, nuovo incanto e pagamento della differenza; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 591 — Nuovo prezzo base inferiore al precedente fino a un quarto e, dopo il quarto tentativo deserto, fino alla metà; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 591-bis — Delega a notaio, avvocato o commercialista; almeno tre esperimenti entro un anno; il delegato cura registrazione, trascrizione, voltura e cancellazioni (n. 11), predispone il decreto, restituisce le cauzioni (n. 13); provvedimenti dell'art. 586 riservati al giudice; letto il 2026-10-25
- Codice di procedura civile, art. 624-bis — Sospensione fino a 24 mesi su istanza di tutti i creditori muniti di titolo esecutivo, proponibile fino a 20 giorni prima del termine per le offerte; letto il 2026-10-25
- Disposizioni di attuazione del c.p.c., art. 173-bis — Contenuto della relazione di stima: stato di possesso e contratti anteriori al pignoramento, regolarità edilizia, sanabilità e costi, spese condominiali non pagate negli ultimi due anni; letto il 2026-10-25
- Codice civile, art. 2922 — Nella vendita forzata non ha luogo la garanzia per i vizi della cosa; letto il 2026-10-25
- Codice civile, art. 2923 — Locazioni opponibili all'acquirente se con data certa anteriore al pignoramento; non rispettate se il canone è inferiore di un terzo al giusto prezzo; letto il 2026-10-25
- Disposizioni di attuazione del codice civile, art. 63 — Chi subentra nei diritti di un condomino è obbligato solidalmente per i contributi dell'anno in corso e di quello precedente (c. 4); letto il 2026-10-25
- DPR 6 giugno 2001, n. 380, art. 46 — C. 5: nullità non applicabili agli atti delle procedure esecutive; domanda di permesso in sanatoria dell'aggiudicatario entro 120 giorni dalla notifica del decreto, se l'immobile è nelle condizioni per ottenerlo; letto il 2026-10-25
- Decreto-legge 3 maggio 2016, n. 59, art. 4, comma 4-bis — Richiesta di visita formulata mediante il Portale delle vendite pubbliche; letto il 2026-10-25
- D.lgs. 1° settembre 1993, n. 385 (TUB), art. 41 — Credito fondiario: versamento diretto alla banca della parte di prezzo corrispondente al suo credito o subentro nel finanziamento pagando entro 15 giorni rate scadute, accessori e spese; letto il 2026-10-25
- DPR 26 aprile 1986, n. 131, art. 44 — Vendita in sede di espropriazione forzata: base imponibile costituita dal prezzo di aggiudicazione; letto il 2026-10-25
- D.lgs. 14 marzo 2011, n. 23, art. 10 — Testo vigente al 25/10/2026: Tariffa parte I, art. 1, 9% per gli atti traslativi, compresi i trasferimenti coattivi, e 2% per la prima casa (c. 1); imposta mai inferiore a 1.000 € (c. 2); ipotecaria e catastale fisse di 50 € ciascuna, esenzione da bollo, tributi speciali catastali e tasse ipotecarie (c. 3; commi 2 e 3 abrogati dal d.lgs. 123/2025 dal 1° gennaio 2027); letto il 2026-10-25
- Corte costituzionale, sentenza 23 gennaio 2014, n. 6 — Illegittimo l'art. 1, c. 497, della legge 266/2005 nella parte in cui non consente il prezzo-valore agli acquirenti di abitazioni e pertinenze in sede di espropriazione forzata o pubblico incanto che non agiscono nell'esercizio di attività commerciali, artistiche o professionali; letta il 2026-10-25
- Agenzia delle Entrate, risoluzione n. 38/E del 28 maggio 2021 — Prima casa e prezzo-valore anche per i trasferimenti con provvedimento giudiziale; dichiarazioni rese al più tardi prima della registrazione del decreto; fatti con dichiarazione sostitutiva, impegno sulla residenza con dichiarazione autenticata nelle firme; letta il 2026-10-25
- Agenzia delle Entrate, guida «L'acquisto della casa: le imposte e le agevolazioni fiscali» — Registro 9% (minimo 1.000 €) o 2% per la prima casa, ipotecaria e catastale fisse di 50 €; letta il 2026-10-25
- Agenzia delle Entrate, L'acquisto con i benefici «prima casa» — Valore catastale prima casa = rendita × 1,05 × 110; registro proporzionale mai inferiore a 1.000 €; ipotecaria e catastale fisse di 50 €; letta il 2026-10-25
- D.M. 15 ottobre 2015, n. 227, art. 2 — Compenso del delegato per prezzi da 100.000 a 500.000 €: 1.500 € per la fase di trasferimento; spese generali 10%; a carico dell'aggiudicatario metà del compenso della fase di trasferimento, spese generali e spese delle formalità (c. 7); il giudice può aumentare fino al 60% o ridurre fino al 25% (c. 3); letto il 2026-10-25
- Regio decreto 28 marzo 1929, n. 499, art. 2 — Nei territori del Libro fondiario proprietà e diritti reali si acquistano per atto tra vivi solo con l'iscrizione; letto il 2026-10-25
- Regione FVG, Tavolare: le tariffe vigenti (DGR 1070/2011) — Domande tavolari: 25 € per ogni domanda; pagamento con avviso dell'ufficio dopo la presentazione; letta il 2026-10-25
- Regione FVG, Tavolare: come richiedere un estratto tavolare — Estratto per singola partita tavolare 10 € più imposta di bollo di 16 €, salvo esenzioni; letta il 2026-10-25
- Ministero della giustizia, Portale delle vendite pubbliche, ricerca per tribunale — Conteggio nostro del 25/10/2026: interrogato il servizio di ricerca del portale (ric-ms/ricerca/vendite, filtro «Tribunale di TRIESTE»), 555 annunci in archivio; con data di vendita dal 25/10/2026 in poi, 3 immobili residenziali (prezzi base 83.200, 90.637 e 131.000 €; offerte minime 62.400, 67.978 e 98.250 €; vendite del 5, 6 e 20 novembre 2026), tutti al primo esperimento (nessuna vendita precedente del lotto, prezzo base uguale alla stima), due liberi e uno occupato; stessi risultati con la ricerca per località «Trieste». Nessun annuncio con vendita nel 2025 né per Trieste né per Udine (3.159 annunci): storico incompleto, non usato per medie; letto il 2026-10-25. Ricontato il 2026-10-31 dall'interfaccia pubblica (filtro «Tribunale di TRIESTE», ordine per data di vendita decrescente): con vendita dal 31/10/2026 in poi gli stessi 3 immobili residenziali (vendite del 5, 6 e 20 novembre 2026; prezzi base 131.000, 90.637 e 83.200 €; offerte minime 98.250, 67.978 e 62.400 €; stima uguale al prezzo base; vendite precedenti del lotto: nessuna; 2 liberi e 1 occupato), poi beni mobili e due lotti di altra categoria; nell'archivio di Trieste le date di vendita passano dal 2026 al 2024 senza alcun annuncio del 2025; per il Tribunale di Udine invece c'è 1 annuncio con vendita nel 2025 (24/01/2025, un terreno): tolto Udine dal testo
- Portale delle vendite pubbliche, lotto in vendita il 20/11/2026 (Tribunale di Trieste, esecuzione immobiliare RGE 38/2024) — Avviso di vendita del 14/09/2026: vendita senza incanto sincrona mista, offerta minima 75%, cauzione 10% del prezzo offerto con assegno o bonifico accreditato all'apertura della gara, offerta cartacea con bollo da 16 € o telematica via PEC a offertapvp.dgsia@giustiziacert.it, rilancio minimo 2.000 €, saldo con oneri fiscali entro 90 giorni, spese vive di intavolazione e accatastamento e compenso del delegato a carico dell'aggiudicatario, cancellazioni a cura e spese della procedura, spese condominiali dell'anno in corso e del precedente fra i rischi dell'aggiudicatario, visite tramite il portale. Delega del G.E. dell'08/07/2026: sincrona mista per i meno avvezzi all'informatica, custode il delegato, fino a quattro esperimenti, «per l'acquisto di immobili in pubblica gara non sono dovuti compensi a terzi per mediazioni»; letto il 2026-10-25
- Portale delle vendite pubbliche, lotto in vendita il 05/11/2026 (Tribunale di Trieste, RGE 11/2026) — Primo avviso di vendita: «Come si svolgono le vendite immobiliari del Tribunale di Trieste»: cauzione 10%, saldo con quota del delegato (d.m. 227/2015) e oneri fiscali entro 90 giorni, oneri tributari comunicati dopo l'aggiudicazione, credito fondiario pagato direttamente alla banca o subentro (TUB, art. 41), dichiarazione prima casa nell'offerta, cauzione restituita entro 10 giorni lavorativi a chi ha partecipato online, rilancio minimo 1.500 €, cancellazioni a cura e spese della procedura; letto il 2026-10-25
- Portale delle vendite pubbliche, lotto in vendita il 06/11/2026 (Tribunale di Trieste, RGE 92/2025) — Primo avviso di vendita: sincrona mista, cauzione 10%, saldo entro 90 giorni, dichiarazione prima casa nell'offerta, rilancio minimo 1.000 €, cancellazioni a cura e spese della procedura; letto il 2026-10-25
- Ministero della giustizia, Manuale utente Offerta telematica del Portale delle vendite pubbliche (v. 1.1) — Modulo Offerta telematica sul portale; pacchetto offerta inviato alla PEC offertapvp.dgsia@giustiziacert.it; firma digitale; pagamento del bollo; letto il 2026-10-25
- Associazione bancaria italiana, ricerca «aste» sul sito — Nessuna pagina con l'elenco delle banche aderenti alle convenzioni per i mutui alle aste; gli indirizzi abi.it/aste-immobiliari/ e abi.it/servizi-alla-clientela/aste-immobiliari/ rispondono 404; letto il 2026-10-25
- D.M. 26 febbraio 2015, n. 32, artt. 12 e 14 — Art. 12: offerta telematica redatta e cifrata con un software realizzato dal Ministero e messo a disposizione dal gestore (c. 3); trasmessa con la casella di posta elettronica certificata per la vendita telematica (c. 4) o, se firmata digitalmente, con una PEC anche priva di quei requisiti (c. 5); art. 14: offerta depositata quando è generata la ricevuta completa di avvenuta consegna del gestore PEC del Ministero; letto il 2026-10-31
- DPR 26 ottobre 1972, n. 633, art. 1 (testo vigente al 31/10/2026) — «L'imposta sul valore aggiunto si applica sulle cessioni di beni e le prestazioni di servizi effettuate nel territorio dello Stato nell'esercizio di imprese o nell'esercizio di arti e professioni»: base per «più IVA» sulla quota del delegato (il d.m. 227/2015 non nomina l'IVA); articolo abrogato dal d.lgs. 10/2026 (testo unico IVA), da ricontrollare dal 2027; letto il 2026-10-31
- DPR 26 aprile 1986, n. 131, art. 44 (vigenza al 31/12/2026 e al 01/01/2027) — Vigente al 31/12/2026; al 01/01/2027 «articolo abrogato dal d.lgs. 1 agosto 2025, n. 123, come modificato dal d.l. 31 dicembre 2025, n. 200» (testo unico del registro): base per «Dal 2027 le norme fiscali passano nei testi unici»; letto il 2026-10-31
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